Vielleicht kann Ihr Befund anderen Menschen helfen.
Josef-Dosch-Volksschule Gauting

Frau Pfister (Klasse 3d) hat dieses Projekt übernommen. Es gab in ihrer Klasse
so häufig Läusebefall, dass man nach Alternativen zu den bekannten
Bekämpfungsmethoden gesucht hat. Es wurden zwei Ansteckungswege ausgemacht: die
Garderobe und die Gruppentische.
Im Klassenzimmer wurden alle möglichen Dinge unternommen, um das Klassenzimmer
lausfrei zu machen (Zimmer überhitzen, Schulranzen und Turnsäcke waschen, ...)
Das Gesundheitsamt hat keine Unterstützung angeboten, obwohl alle Eltern
unterschrieben haben, dass das Gesundheitsamt eingeschaltet wird.
Zusätzlich zu den üblichen Maßnahmen wurden Läusesäcke bestellt und die gesamte
Klasse macht mit. Seit dieser Zeit ist keine Lausbefall mehr aufgetreten.
Der Förderverein wird angesprochen, ob er dieses Projekt übernehmen möchte und
die gesamte Schule mit diesen Säcken ausstatten könnte (Grundausstattung für
jede Klasse).
Grundschule Sprendlingen
In den letzten Wochen wurde wiederholt das „Läuseproblem“ von verschiedenen Seiten, auch vom Schulelternbeirat, thematisiert. Es wäre falsch, davon auszugehen, dass unsere Schule überdurchschnittlich von der Plage betroffen ist. Eltern, die Kinder an weiterführenden Schulen haben, werden sicher schon festgestellt haben, dass sich die lieben Tierchen auch dort breit machen. Es wäre allzu optimistisch anzunehmen, dass das Problem 100%ig beherrschbar wäre. Um die Übertragung einzudämmen, haben wir so genannte „Läusesäcke“ bestellt, von denen in den nächsten Wochen jedes Kind einen bekommen wird. Dahinein sollen die Kinder ihre äußeren Kleidungsstücke (Mäntel, Jacken, Mützen usw.) stecken und sie dann an die Garderobe hängen. Die Säcke kosten jeweils 1 €, den Sie Ihrem Kind bitte nach Aufforderung mitgeben sollten.
Läuse - Nein danke!
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Wie alle Einrichtungen, in denen viele Kinder zusammen kommen
,
hatten auch wir häufig das Problem "Läuse". Trotz aller Information gelang es
Eltern immer wieder nicht, das "Läuseproblem" zu Hause nachhaltig und entgültig
zu lösen. Alle unsere Maßnahmen, wie sofortige Information aller Eltern, das
Einsammeln und Wegpacken von zum Teil wochenlang hängenden Jacken und Mützen
u.v.m. brachten keinen nachhaltigen Erfolg.
Angeregt durch die Einführung von "Läusesäcken" in einer anderen Schule, haben
wir seit den Herbstferien 2008 nun auch "Läusesäcke" für alle Kinder in Schule
und Ganztag eingeführt. Seit dieser Zeit ist das Thema "Läuse" deutlich
zurückgegangen. Die "Läusesäcke" sind somit keine Garantie für Läusefreiheit,
sie schränken aber ganz offensichtlich die Verbreitung der Läuse über den
Kontakt der Kleidung an den Garderoben ein.
KGS Wichlinghauser-strasse, Wuppertal.

Läuse und Kopfläuse
Vorbeugung
Die beste Kopfläuse-Vorbeugung ist ein tabuloser Umgang mit dem Thema "Kopfläuse".
Am meisten stecken sich Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter an. Hier
werden beim Vorlesen und Kuscheln die Köpfe zusammengesteck, so dass die Läuse
hinüber krabbeln können. Kopfläusebefall ist immer noch eine peinliche Sache.
Die Tabuisierung aber ist der beste Weg der Ausbreitung.
Lehrer und Erzieher sollten deshalb zur Kopfläuse Vorbeugung das Thema auf
Elternabenden ansprechen, bevor die Kopflaus zum Problem geworden ist. Der
Hinweis, dass Kopfläusebefall nichts mit mangelnder Hygiene zu tun hat, nimmt
Eltern die Angst, mit dem Thema offen umzugehen. Auch sollten befallene Kinder
nicht verheimlicht werden, damit auch Kinder einen offenen Umgang mit dem Thema
lernen. Kopfläusebefall ist ein Problem der ganzen Gruppe, kein privates Problem.
Lehrer und Erzieher können Informationen und Broschüren an die Eltern
weitergeben. Im Unterricht kann das Thema "Kopfläuse" und "Kopfläuse Vorbeugung"
als Thema eines Projekttages Fächer übergreifend behandelt werden, es können
Beiträge für die Schülerzeitung geschrieben oder ein Aufklärungsfilm gedreht
werden.
Manche Eltern schwören auf Teebaum-Öl oder Shamposs mit Teebaumextrakten. Andere
Eltern berichten vom Spülen der Haare mit 1:1 verdünntem Essig oder von Nelkenöl.
Kopfläuse haben keine Chance auf Glatzen und zwischen Haaren, die kürzer als
zwei Zentimeter sind.
Auch scheinen manche Kinder mehr und andere wieder seltener von Kopfläusen
heimgesucht zu werden. Woran dies liegt, ist nicht bekannt.
Einige Kindergärten berichten, dass sie seit der Einführung von Läusesäcken für
die Jacken und Mützen zur Kopfläuse Vorbeugung keinen Befall mehr hatten.
Quelle: http://www.stgp.org
Leider kommt es hin und wieder bei unseren Schülern und Schülerinnen vor, dass sie von diesen lästigen Krabbeltierchen heimgesucht werden. Trotz Aufklärung der Eltern, dass Läuse kein Problem der persönlichen Sauberkeit sind, gibt es immer noch Eltern, die den Lausbefall ihres Kindes nicht in der Schule melden.
Es ist keine Schande, Läuse zu bekommen, aber es ist unverständlich, dass das Umfeld des Kindes nicht davon unterrichtet wird!
Läuse werden immer von einem befallenen Menschen oder Gebrauchsgegenstand übertragen. Das kann passieren, wenn „die Köpfe eng zusammengesteckt“, wenn Kämme, Haarbürsten, Mützen, Decken oder Jacken gemeinsam benutzt oder eng beieinander aufbewahrt werden.
Bitte denken Sie daran, nur wenn bekannt ist, dass Läuse unterwegs sind, kann die Verbreitung frühzeitig gestoppt werden. Deshalb keine falsche Scham. Bitte geben Sie umgehend in der Schule Bescheid. Alle Eltern ihrer Klasse werden dann informiert, dass (und nicht bei wem!) Läuse in der Klasse aufgetreten sind.
Um eine Übertragung durch eng beieinander hängende Jacken und Mützen an der Schulgarderobe zu vermeiden, bietet der Elternbeirat „Läusesäcke“ an. Näheres finden Sie hier im Eltern-ABC unter dem Stichwort „Läusesäcke“.